Journal, 10.02.2018

Am vergangenen Montag gelang dem ständig inspirierten Christoph König, an der Spitze der „Solistes Européens, Lu- xembourg“ nach einer gefälligen, geschmeidigen Interpre- tation von Johannes Brahms‘ 1. Klavierkonzert mit dem So- listen Alexander Lonquich, eine erstklassige Auslegung die- ses Monuments der Musikgeschichte.

Oft betitelt als symphonisches Werk mit Klavierbeglei- tung, das sich im „Schatten Beethovens“ bewegt – so das Mot- to der Soirée – konnte in der ersten Partie das Opus des da- mals 26-jährigen Brahms durch die überzeugende Regiear- beit Königs, die das Gleichgewicht zwischen den kontrolliert vorgetragenen Soloparts Lonquichs und den umrahmenden Tutti bestens wiedergab, uneingeschränkt Anklang finden.
(Claude Müller)